LA untersucht Epstein-Verbindungen von Olympia-Chef Wasserman

Beamte der Stadt Los Angeles fordern Ermittlungen gegen Casey Wasserman, den Leiter der LA28-Olympiade, wegen seiner Verbindungen zum verstorbenen Finanzier Jeffrey Epstein.
In einem entscheidenden Schritt hat der Stadtrat von Los Angeles einstimmig dafür gestimmt, eine Untersuchung der Verbindungen zwischen dem Chef der LA28-Olympiade Casey Wasserman und dem verstorbenen Finanzier Jeffrey Epstein einzuleiten. Dies geschieht vor dem Hintergrund wachsender Besorgnis über Wassermans angebliche Verbindungen zum in Ungnade gefallenen Epstein, der für seine Beteiligung an einem weit verbreiteten Sexhandelsskandal bekannt war.
Die Untersuchung soll Aufschluss über die Art und das Ausmaß von Wassermans Verbindungen zu Epstein geben, einem verurteilten Sexualstraftäter, der 2019 im Gefängnis starb. Ratsmitglieder haben den Wunsch geäußert, herauszufinden, ob Wassermans Beziehung zu Epstein Auswirkungen auf die Olympiabewerbung der Stadt oder die Arbeit des LA28-Organisationskomitees hatte.
Wasserman, der als Vorsitzender des LA28-Organisationskomitees für Olympische und Paralympische Spiele fungiert, wird wegen seiner angeblichen Verbindungen zu Epstein zunehmend unter die Lupe genommen. Kritiker äußerten Bedenken, dass das LA28-Komitee möglicherweise von Epsteins Einfluss oder Ressourcen profitiert und möglicherweise die Integrität der Olympiavorbereitungen der Stadt gefährdet hätte.
Die Untersuchung wird vom Chief Legislative Analyst's Office der Stadt durchgeführt, das mit der Prüfung aller relevanten Dokumente, Mitteilungen und anderen Beweise beauftragt wird, die Aufschluss über die Beziehung zwischen Wasserman und Epstein geben könnten. Die Ergebnisse der Untersuchung werden dem Stadtrat vorgelegt, um im Vorfeld der Olympischen Sommerspiele 2028 für mehr Transparenz und Rechenschaftspflicht zu sorgen.
Während sich die Stadt darauf vorbereitet, die prestigeträchtige internationale Veranstaltung auszurichten, spiegelt die Entscheidung, Wassermans Verbindungen zu Epstein zu untersuchen, das Engagement des Stadtrats wider, sicherzustellen, dass die Olympischen Spiele in LA28 mit größter Integrität und im besten Interesse der Gemeinschaft organisiert werden. Das Ergebnis dieser Untersuchung wird genau beobachtet, da es erhebliche Auswirkungen auf die Führung und Leitung des LA28-Organisationskomitees haben könnte.
In einer Erklärung hat Wasserman seine früheren Verbindungen zu Epstein anerkannt, aber jegliches Fehlverhalten oder unzulässige Einflussnahme auf die Olympiabewerbung der Stadt oder die Arbeit des LA28-Komitees bestritten. Dennoch unterstreicht die Entscheidung des Rates, eine förmliche Untersuchung einzuleiten, die wachsende Forderung der Öffentlichkeit nach Transparenz und Rechenschaftspflicht im Vorfeld der Spiele 2028.
Quelle: BBC News


