Labour wird beschuldigt, das 760-Millionen-Dollar-Forschungsprogramm von Shell Game gestrichen zu haben

Die Regierung kürzt ein umfangreiches Kommerzialisierungsprogramm zur Finanzierung von CSIRO- und Wissenschaftsinitiativen und stößt auf Kritik, weil sie Forschungsprioritäten und Innovationsstrategie untergräbt.
In einer umstrittenen Haushaltsentscheidung, die in der australischen Wissenschaftsgemeinschaft erhebliche Debatten ausgelöst hat, sah sich die Bundesregierung scharfer Kritik ausgesetzt, weil sie durch die Abschaffung eines umfangreichen 760-Millionen-Dollar-Programms zur Kommerzialisierung von Forschungsergebnissen „Peter ausgeraubt hat, um Paul zu bezahlen“, wie Branchenbeobachter es nennen. Die Entscheidung, diesen Finanzierungsstrom zu streichen und gleichzeitig Ressourcen anderen Wissenschaftsinitiativen zuzuweisen, hat ernsthafte Fragen zum Engagement der Regierung für die Übersetzung von Forschung und innovationsgetriebenem Wirtschaftswachstum aufgeworfen.
Die umstrittene Haushaltsankündigung offenbart eine grundlegende Spannung im Ansatz der Regierung zur wissenschaftlichen Finanzierung. Während sich die Labour-Regierung eine Aufstockung in Höhe von 387,4 Millionen US-Dollar gesichert hat, um die finanzielle Nachhaltigkeit der angeschlagenen nationalen Wissenschaftsbehörde zu unterstützen, argumentieren das CSIRO, Forscher und Interessenvertreter aus der Industrie, dass dies mit inakzeptablen Kosten für die Kommerzialisierungsbemühungen verbunden sei. Die Umverteilungsstrategie scheint der institutionellen Unterstützung bestehender Regierungsbehörden Vorrang einzuräumen und gleichzeitig die Infrastruktur abzubauen, die darauf ausgelegt ist, Forschungsentdeckungen in realisierbare kommerzielle Produkte und Dienstleistungen umzusetzen.
Über die Aufstockung der CSIRO-Finanzierung hinaus sind im Budget auch 273 Millionen US-Dollar für das National Measurement Institute vorgesehen, eine weitere wissenschaftsorientierte Investition, die den selektiven Ansatz der Regierung bei der Forschungsfinanzierung noch einmal verdeutlicht. Diese schrittweise Strategie hat Experten dazu veranlasst, sich zu fragen, ob die Regierung der Innovation wirklich Priorität einräumt oder lediglich die Mittel umschichtet, um dem unmittelbaren institutionellen Druck auf Kosten längerfristiger Kommerzialisierungsfähigkeiten zu begegnen.


