Unter dem Druck der Industrie lehnt die Gewerkschaft die Gasexportsteuer ab

Premierminister Anthony Albanese wird von David Pocock wegen seiner Entscheidung kritisiert, die vorgeschlagene Gasexportsteuer von 25 % im kommenden Haushalt aufzugeben.
Die australische Labour-Regierung bereitet sich darauf vor, eine vorgeschlagene Gasexportsteuer aufzugeben, die bei politischen Entscheidungsträgern und Umweltschützern großen Anklang gefunden hat und heftige Verurteilung durch den unabhängigen Senator David Pocock hervorgerufen hat. Die Entscheidung, die voraussichtlich in der Haushaltsankündigung im nächsten Monat formalisiert wird, stellt einen großen politischen Wandel dar, der den komplexen politischen Druck unterstreicht, dem Premierminister Anthony Albanese ausgesetzt ist, während er sich mit den konkurrierenden Prioritäten zwischen Energieunabhängigkeit und Industrieinteressen auseinandersetzt.
Pocock hat einen vernichtenden Angriff auf die Position der Regierung gestartet und ihr vorgeworfen, mächtigen Interessen innerhalb der Gasindustrie „nachgegeben“ zu haben. Der unabhängige Senator behauptet, dass der Premierminister im Wesentlichen Gesprächsthemen wiedergibt, die direkt von Führungskräften der Gasunternehmen stammen, anstatt eine Politik zu entwickeln, die auf nationalen Interessen basiert. Diese Charakterisierung spiegelt die wachsende Frustration unter parlamentarischen Abgeordneten und progressiven Befürwortern wider, die die Steuerablehnung als Kapitulation vor der Lobbyarbeit der Unternehmen auf Kosten umfassenderer Wirtschafts- und Umweltziele betrachten.
Die vorgeschlagene 25-prozentige Exportsteuer auf Gas hatte sich in Labour-Kreisen als Eckpfeiler des politischen Vorschlags herausgestellt, der darauf abzielte, beträchtliche Staatseinnahmen zu generieren und gleichzeitig möglicherweise die inländischen Energiekosten zu senken. Befürworter argumentierten, die Steuer würde sicherstellen, dass die australischen Ressourcen der breiten Öffentlichkeit zugute kommen, indem die Einnahmen in Infrastruktur-, Gesundheits- und Klimainitiativen reinvestiert werden. Regierungsquellen weisen jedoch darauf hin, dass die Initiative auf Eis gelegt wurde und interne Beratungen darauf hindeuten, dass die Entscheidung vor der Veröffentlichung des Haushaltsplans endgültig getroffen wird.
Quelle: The Guardian


