Bahnbrechender ICC-Prozess untersucht Dutertes tödlichen Drogenkrieg

Während die Anhänger des ehemaligen philippinischen Führers Duterte protestieren, erzählen die Familien der Opfer erschütternde Geschichten über verlorene Leben und anhaltende Einschüchterungen im Zuge seines brutalen Vorgehens gegen Drogen.
Den Haag – Vor dem Internationalen Strafgerichtshof (IStGH) versammelte sich lautstark eine Menge Anhänger des ehemaligen philippinischen Präsidenten Rodrigo Duterte, schwenkten Fahnen und riefen Parolen zu seiner Verteidigung. Doch im Inneren spielte sich eine ganz andere Geschichte ab. Die Familien der Opfer, die lange Zeit vom brutalen Duterte-Drogenkrieg gezeichnet waren, erzählten von Jahren der Angst, des Verlusts und der unerbittlichen Einschüchterung, die sie verfolgten, seit ihnen ihre Lieben weggenommen wurden.
Für diese Familien stellt der bahnbrechende Prozess vor dem IStGH einen tiefgreifenden Moment dar – eine Chance, Duterte endlich für die Tausenden außergerichtlichen Tötungen zur Verantwortung zu ziehen, die unter seiner Aufsicht begangen wurden. Der Drogenkrieg, den Duterte während seiner sechsjährigen Präsidentschaft anführte, wurde von Menschenrechtsgruppen weithin als systematische Mordkampagne gegen arme und marginalisierte Gemeinschaften verurteilt.
{{IMAGE_PLACEHOLDER}}Quelle: Deutsche Welle


