Gesetzgeber wollen die unbefugten Überwachungsbefugnisse des FBI einschränken

Der parteiübergreifende Gesetzentwurf zielt darauf ab, die Möglichkeiten des FBI, ohne Haftbefehl auf die Nachrichten von Amerikanern zuzugreifen, einzuschränken und den Erwerb kommerzieller Daten von US-Bürgern durch den Bund zu verbieten.
In einem wichtigen Schritt zum Schutz der bürgerlichen Freiheiten hat eine überparteiliche Gruppe von US-Gesetzgebern ein Gesetz eingeführt, das das FBI zwingen würde, einen Haftbefehl einzuholen, bevor es auf die elektronische Kommunikation der Amerikaner zugreift. Der vorgeschlagene Gesetzentwurf zielt außerdem darauf ab, der Bundesregierung den Erwerb kommerzieller Daten von US-Bürgern zu verbieten, eine Praxis, die Bedenken hinsichtlich der Privatsphäre und Datenrechte hervorgerufen hat.
Die Maßnahme mit dem Titel Closing Loopholes and Ending Surveillance of Americans (CLOSE) Act kommt zu einem Zeitpunkt, an dem eine kritische Frist im April naht, die es dem FBI andernfalls ermöglichen könnte, seine Überwachungsaktivitäten ohne Gewähr fortzusetzen. Indem das FBI verpflichtet wird, einen Durchsuchungsbefehl einzuholen, soll der Gesetzentwurf den Schutz des Vierten Verfassungszusatzes vor unangemessenen Durchsuchungen und Beschlagnahmungen aufrechterhalten
Quelle: Wired


