Gesetzgeber fordern Freilassung eines Doppelamputierten aus dem ICE-Gefängnis

21 Kongressabgeordnete fordern die Heimatschutzbehörde auf, Rodney Taylor, einen behinderten Friseur aus Georgia, der über ein Jahr lang im Internierungslager Stewart festgehalten wurde, freizulassen.
Eine Koalition aus 21 Kongressabgeordneten unter der Führung der Abgeordneten Pramila Jayapal erhöht den Druck auf die Einwanderungsbehörden des Bundes, um die sofortige Freilassung von Rodney Taylor zu erreichen, einem beidamputierten, der seit mehr als einem Jahr im Internierungslager Stewart in Georgia festgehalten wird. Die Gesetzgeber äußerten dringende Besorgnis über Taylors sich verschlechternden Gesundheitszustand und die extremen Härten, denen er während seiner ICE-Haft ausgesetzt ist.
Taylor, ein örtlicher Friseur aus der Vorstadtgemeinde Loganville, etwa 40 Meilen nordöstlich von Atlanta, wurde von Einwanderungsbeamten vor dem Haus seiner Familie festgenommen. Die Festnahme erfolgte trotz seiner erheblichen körperlichen Behinderung, die eine spezielle medizinische Versorgung und Unterbringung erfordert, für die Einwanderungsgefängnisse oft nicht ausreichend ausgestattet sind.
Die Intervention des Kongresses erfolgt mehrere Wochen nach dem ernüchternden Meilenstein von Taylors erstem Jahrestag in der Haft und verdeutlicht die lange Dauer seiner Haft. Sein Fall hat breite Aufmerksamkeit von Befürwortern von Behindertenrechten und Befürwortern der Einwanderungsreform auf sich gezogen, die argumentieren, dass seine fortgesetzte Inhaftierung einen Verstoß gegen die grundlegende Menschenwürde und die medizinische Ethik darstellt.
In ihrer umfassenden zweiseitigen Korrespondenz vom 17. Februar wandten sich die Vertreter direkt an Kristi Noem, die Ministerin für Innere Sicherheit, und Todd Lyons, der als amtierender Direktor der US-amerikanischen Einwanderungs- und Zollbehörde fungiert. Der Brief dokumentiert sorgfältig Taylors Fall anhand ausführlicher Berichte aus verschiedenen Nachrichtenquellen und zeichnet ein detailliertes Bild seines Leidens und seiner medizinischen Bedürfnisse.
Quelle: The Guardian


