Libanon verurteilt „eklatantes Kriegsverbrechen“, nachdem Israel drei Journalisten getötet hat

Die libanesische Regierung bezeichnet die Ermordung von drei Journalisten im Südlibanon als „eklatantes Kriegsverbrechen“, nachdem das israelische Militär behauptet, es habe einen „Terroristen“ der Hisbollah im Visier.
Die libanesische Regierung hat die Ermordung von drei Journalisten im Südlibanon als offensichtliches Kriegsverbrechen verurteilt, nachdem das israelische Militär behauptet hatte, sein Hauptziel sei ein Hisbollah-Terrorist gewesen. Ali Shoeib vom Hisbollah-eigenen Fernsehsender al-Manar sowie Fatima Ftouni und ihr Bruder und Kameramann Mohammed Ftouni vom Hisbollah-freundlichen Sender al-Mayadeen wurden bei einem Raketenangriff auf ihr Auto weit entfernt von der Front getötet.
Der tödliche Angriff löste im Libanon Empörung aus, und Beamte prangerten den eklatanten Verstoß gegen internationale Gesetze zum Schutz von Journalisten an. Die libanesische Regierung hat geschworen, alle rechtlichen und diplomatischen Wege zu nutzen, um Israel für den tragischen Verlust von Menschenleben zur Verantwortung zu ziehen.
Quelle: The Guardian

