Der Libanon feiert Eid mit gedämpften Feierlichkeiten inmitten wirtschaftlicher Turbulenzen

Während der Libanon mit einer schweren Wirtschaftskrise zu kämpfen hat, fällt es den Bewohnern des Landes schwer, Eid al-Fitr mit gedämpften Festlichkeiten zu feiern. Vertriebene Familien und die kriegsmüde Bevölkerung finden wenig Grund zum Jubeln.
Der Libanon, ein Land, das von einer Wirtschaftskrise und den Nachwirkungen des Krieges heimgesucht wird, begeht den Feiertag Eid al-Fitr mit düsterer Stimme. Sumeya Babaker, ein sudanesischer Flüchtling, der in der Stadt Kafra im Süden Libanon lebt, ist aus ihrer Heimat geflohen und hat in einer Kirche in Beirut Zuflucht gesucht. Ihre Geschichte spiegelt die Not vieler im Land wider, wo die einst so lebhaften Feierlichkeiten zum Eid zu einer gedämpften Angelegenheit geworden sind.
Dem libanesischen Volk, das seit langem an die festliche Atmosphäre von Eid gewöhnt ist, fällt es dieses Jahr schwer, die gleiche Begeisterung aufzubringen. Die wirtschaftlichen Probleme des Landes, die durch die COVID-19-Pandemie und die verheerende Hafenexplosion in Beirut im Jahr 2020 noch verschärft wurden, haben dazu geführt, dass viele Menschen Schwierigkeiten haben, über die Runden zu kommen.
{{IMAGE_PLACEHOLDER}}Traditionell ist Eid al-Fitr eine Zeit fröhlicher Zusammenkünfte, des Schenkens und des Feierns. Doch im Libanon wurde der Feiertag von der harten Realität der Gegenwart überschattet. Viele Familien sind nicht in der Lage, sich den Luxus zu leisten, der einst die Feier ausmachte, wie zum Beispiel neue Kleidung, aufwändige Mahlzeiten und die üblichen Geschenke für Kinder.
Nour Salameh, ein Libanese, drückte die Meinung vieler aus:
Quelle: The New York Times


