Der legendäre Tagebuchschreiber Pepys verheimlichte Sklavenhandelsbeziehungen

Neue Forschungsergebnisse enthüllen, wie der Schriftsteller Samuel Pepys aus dem 17. Jahrhundert vertuschte, dass ihm während seiner Tätigkeit als Marineoffizier ein versklavter Junge als Bestechungsgeld angeboten wurde.
Samuel Pepys, der berühmte Tagebuchschreiber des 17. Jahrhunderts, dessen Tagebücher die lebendigen Details seiner Zeit festhielten, wird seit langem für seine Offenheit und Transparenz gefeiert. Eine neue Forschung eines Historikers der Universität Cambridge hat jedoch ein dunkles Geheimnis ans Licht gebracht, das Pepys mit großer Mühe verheimlichte: dass ihm während seiner Zeit als Marineoffizier ein versklavter Junge als Bestechungsgeld angeboten wurde.
Dr. Michael Edwards führte eine umfassende Untersuchung durch und konsultierte Hunderte von Aufzeichnungen in der Pepys Library am Magdalene College in Cambridge, im National Archives und in der Bodleian Library in Oxford. Seine Ergebnisse, veröffentlicht in der Studie
Quelle: The Guardian


