Der libysche Strongman erwirbt Kampfdrohnen und widersetzt sich damit den UN-Sanktionen

Satellitenbilder zeigen, dass der libysche Militärbefehlshaber Khalifa Haftar sich hochmoderne Kampfdrohnen beschafft hat, die trotz des UN-Waffenembargos eine ernsthafte Bedrohung darstellen.
Der Erwerb der Drohne durch Haftar, der den Osten Libyen kontrolliert, stellt eine erhebliche Eskalation des anhaltenden Bürgerkriegss im Land dar und gibt Anlass zu ernsthafter Besorgnis über die Wirksamkeit des UN-Embargos. Haftar und seine Libysche Nationalarmee (LNA) sind in einen Machtkampf mit der UN-anerkannten Regierung des Nationalen Abkommens (GNA) mit Sitz in der Hauptstadt Tripolis verwickelt.
{{IMAGE_PLACEHOLDER}}Die auf den Satellitenbildern beobachteten Drohnen scheinen Wing Loong-Modelle zu sein, die in China hergestellt sind und in der Lage sind, lasergelenkte Bomben und Raketen zu transportieren. Diese Technologie würde die militärischen Fähigkeiten von Haftar erheblich stärken und die von der Türkei unterstützten GNA-Streitkräfte bedrohen
Das UN-Waffenembargo gegen Libyen besteht seit 2011, als ein Volksaufstand den langjährigen Diktator Muammar Gaddafi stürzte. Allerdings erhielten sowohl die GNA als auch Haftars LNA weiterhin ausländische militärische Unterstützung, was die Wirksamkeit des Embargos
untergräbt {{IMAGE_PLACEHOLDER}}Analysten warnen, dass die Anschaffung von Kampfdrohnen durch Haftar den Konflikt eskalieren und eine politische Lösung noch schwieriger machen könnte. Die UN und die internationale Gemeinschaft haben einen Waffenstillstand und eine Wiederaufnahme der Friedensgespräche gefordert, doch die jüngsten Entwicklungen deuten darauf hin, dass der libysche Bürgerkrieg noch lange nicht vorbei ist.
{{IMAGE_PLACEHOLDER}}Die Analyse der Satellitenbilder liefert konkrete Beweise für die Bemühungen von Haftar, seine militärischen Fähigkeiten trotz des UN-Embargos zu stärken. Dies wirft erhebliche Bedenken hinsichtlich der Fähigkeit der internationalen Gemeinschaft auf, die Waffenbeschränkungen durchzusetzen und eine weitere Eskalation des Konflikts in Libyen zu verhindern.
Quelle: Al Jazeera


