Lebensader für Hilfsorganisationen im Gazastreifen und im Westjordanland, während Israel die Abriegelungsdrohung aufgibt

Dutzende prominente Hilfsorganisationen im Gazastreifen und im Westjordanland konnten einer möglichen Schließung entgehen, nachdem ein israelisches Gericht die Durchsetzung eines neuen umstrittenen Gesetzes verzögert hatte.
In einem bedeutenden Sieg für die humanitären Bemühungen in der Region wurden Dutzende bekannter Hilfsorganisationen, die im Gazastreifen und im Westjordanland tätig sind, ins Wanken gebracht, als ein israelisches Gericht die Durchsetzung eines neuen Gesetzes, das mit ihrer Schließung drohte, vorübergehend aussetzte. Das umstrittene Gesetz, das diesen Monat in Kraft treten sollte, hätte diese Organisationen gezwungen, belastende neue Anforderungen zu erfüllen, sonst drohte ihnen die Schließung.
Das umstrittene israelische Gesetz
Das fragliche Gesetz wurde letztes Jahr vom israelischen Parlament verabschiedet und zielte darauf ab, die Regulierung und Aufsicht über Nichtregierungsorganisationen (NGOs) zu verbessern, die Gelder von ausländischen Regierungen erhalten. Nach den neuen Regeln wären diese Gruppen verpflichtet gewesen, detaillierte Finanzinformationen öffentlich offenzulegen und Sondergenehmigungen für den Betrieb in den besetzten palästinensischen Gebieten einzuholen.
Befürworter des Gesetzes argumentierten, dass es notwendig sei, Transparenz zu gewährleisten und ausländische Einmischung in die inneren Angelegenheiten Israels zu verhindern. Kritiker kritisierten es jedoch als einen kaum verhüllten Versuch, die Zivilgesellschaft und Menschenrechtsorganisationen zu unterdrücken, die Israels Politik in der Region kritisch gegenüberstehen.
Die vorübergehende Gnadenfrist des Gerichts
Quelle: BBC News


