Lionel Messis Inter Miami steht vor einer schwierigen Entscheidung für einen Besuch im Weißen Haus

MLS-Meister Inter Miami muss sich entscheiden, ob er einer umstrittenen Regierung Glaubwürdigkeit verleiht oder sich einer Gegenreaktion gegenübersieht, weil er den Besuch im Weißen Haus ausgelassen hat.
Der MLS-Meister Inter Miami steht bei seinen Vorbereitungen auf seinen Besuch im Weißen Haus vor einem bekannten Rätsel – ob er einer kriegstreiberischen Regierung Glaubwürdigkeit verleihen oder einfach nur abwarten und sich Druck machen soll. Die Ankunft von Lionel Messi hat die Herausforderungen für den Klub in dieser heiklen politischen Situation nur noch erhöht.
Donald Trump war nicht im Weißen Haus, als das von ihm befehligte Militär am Wochenende mit der Bombardierung des Iran begann. Er war in Mar-a-Lago, seinem Anwesen in Florida, und verfolgte das Geschehen aus einem provisorischen Situationsraum, der offenbar aus Vorhängen bestand, die man wegrollen konnte. Dort war er auch, als amerikanische Streitkräfte ein paar Wochen zuvor den venezolanischen Präsidenten Nicolás Maduro und seine Frau entführten.
Aber am Donnerstag wird Trump wegen der wirklich wichtigen Angelegenheit im Weißen Haus sein – nämlich den Empfang von Inter Miami als Sieger des MLS Cup 2025. Dieser Besuch stellt den Club vor ein Dilemma, da er entscheiden muss, ob er einer Regierung mit einer Geschichte von Kriegstreiberei und kontroverser Politik Legitimität verleihen will.


