Live Nation erreicht bahnbrechende Einigung im Kartellverfahren

Live Nation und Ticketmaster einigen sich darauf, 200 Millionen US-Dollar an Staaten zu zahlen und die Plattform für Konkurrenten zu öffnen, um hochkarätige Kartellklage mit dem DOJ beizulegen
In einer überraschenden Wendung der Ereignisse hat der Unterhaltungsriese Live Nation in einem hochkarätigen Kartellverfahren eine bahnbrechende Einigung mit dem US-Justizministerium erzielt. Die Vereinbarung, die während einer Gerichtsverhandlung am Montag bekannt gegeben wurde, sieht vor, dass Live Nation – Eigentümer der dominierenden Ticketing-Plattform Ticketmaster – etwa 200 Millionen US-Dollar Schadenersatz an Staaten zahlen muss, die an der Klage beteiligt waren.
Aber der Vergleich geht noch weiter und schreibt vor, dass Ticketmaster Teile seiner Plattform für konkurrierende Ticketing-Unternehmen öffnen muss, ein bedeutendes Zugeständnis, das die Wettbewerbslandschaft der Live-Event-Branche neu gestalten könnte. Dieser Schritt zielt darauf ab, seit langem bestehende Bedenken hinsichtlich der übergroßen Marktmacht von Ticketmaster und angeblicher wettbewerbswidriger Praktiken auszuräumen.
{{IMAGE_PLACEHOLDER}}Quelle: The Guardian


