Der Live-Kartellprozess zwischen Nation und Ticketmaster wird mit neuem Fokus fortgesetzt

Der hochriskante Rechtsstreit um die angebliche Monopolmacht von Live Nation-Ticketmaster in der Live-Event-Branche geht weiter, wobei nach der überraschenden Einigung des Justizministeriums Dutzende Staaten den Fall anführen.
Live Nation und Ticketmaster hat nach einer chaotischen Woche, in der das Justizministerium mit den Unternehmen eine Einigung in der Mitte des Prozesses erzielte, wieder begonnen. Diesmal wird der Fall von Dutzenden Staaten geführt, eine unerwartete Wendung der Ereignisse, nachdem die Staaten ursprünglich ein Fehlverfahren beantragt hatten, weil sie befürchteten, dass die Jury durch die plötzliche Verschiebung benachteiligt werden könnte.
Trotz der Vorbehalte der Bundesstaaten schien der verärgerte Richter Arun Subramanian wahrscheinlich ihren Antrag auf ein Fehlverfahren abzulehnen, was die Bundesstaaten dazu veranlasste, weiterzumachen und die Sachverständigen des DOJ zu beauftragen. Mittlerweile ist der Prozess überraschend reibungslos wieder in Gang gekommen, und die Bundesstaaten versuchen, eine überzeugende Argumentation gegen die angeblichen monopolistischen Praktiken des Live Nation-Ticketmaster-Giganten aufzubauen.
{{IMAGE_PLACEHOLDER}}Im Kern geht es um die Überzeugung der Staaten, dass Live Nation und Ticketmaster ihre beherrschende Stellung in der Live-Event-Branche genutzt haben, um den Wettbewerb zu unterdrücken und die Preise für Verbraucher in die Höhe zu treiben. Die Unternehmen behaupten seit langem, dass ihr 2010 genehmigter Zusammenschluss sowohl der Branche als auch den Musikfans Vorteile gebracht habe.
Die Staaten argumentieren jedoch, dass die Unternehmen ihre Macht missbraucht und eine Reihe wettbewerbswidriger Taktiken angewendet haben, von der Aufforderung an Veranstaltungsorte, die Dienste von Ticketmaster zu nutzen, bis hin zu Vergeltungsmaßnahmen gegen Veranstaltungsorte, die mit konkurrierenden Ticketverkäufern zusammenarbeiten. Der Prozess soll sich eingehend mit diesen Vorwürfen befassen, wobei die Staaten bestrebt sind, einen umfassenden Fall vorzulegen, der die Jury überzeugen wird.
{{IMAGE_PLACEHOLDER}}Im weiteren Verlauf des Prozesses werden alle Augen auf die möglichen Auswirkungen des Rechtsstreits auf die Live-Event-Branche und auf die umfassendere Frage der Unternehmenskonsolidierung und deren Auswirkungen auf die Verbraucher gerichtet sein. Die Entscheidung der Staaten, trotz des anfänglichen Rückschlags weiterzumachen, unterstreicht den hohen Einsatz und ihre Entschlossenheit, die Branchenriesen zur Rechenschaft zu ziehen.
Mit den Sachverständigen des DOJ im Schlepptau verfügen die Bundesstaaten nun über ein starkes Arsenal, um die Dominanz von Live Nation-Ticketmaster herauszufordern. Der Prozess verspricht eine umstrittene und genau beobachtete Angelegenheit zu werden, deren Ausgang möglicherweise die Zukunft der Live-Event-Landschaft in den kommenden Jahren prägen wird.
Quelle: The Verge


