Lobbyisten werden dabei erwischt, wie sie beide Seiten der PFAS-Debatte vertreten

Führende US-Lobbyfirmen setzen sich gleichzeitig für und gegen Vorschriften zu PFAS-Chemikalien für die Ewigkeit ein und geben Anlass zu ernsthaften Interessenkonflikten.
Eine beunruhigende Enthüllung ist, dass eine gemeinnützige Untersuchung ergeben hat, dass einige der führenden Lobbyfirmen in den USA gleichzeitig beide Seiten des Problems PFAS-Chemikalien für immer betreiben. Dies wirft ernsthafte Interessenkonflikte-Fragen auf und befürchtet, dass ihre Aktivitäten die Bemühungen der Staaten verlangsamen, diese dringende Bedrohung für die öffentliche Gesundheit einzudämmen.
Die von der gemeinnützigen Organisation F-Minus durchgeführte Überprüfung untersuchte die Lobbying-Aufzeichnungen von sechs Staaten und fand eine Reihe von Szenarien, in denen Unternehmen sowohl für als auch gegen PFAS-Vorschriften Lobbyarbeit betrieben. Am besorgniserregendsten ist die Tatsache, dass PFAS-Chemikalien mit Krebs in Verbindung gebracht werden, doch einige dieser Firmen vertreten sowohl die chemische Industrie als auch Krebsinteressengruppen.
Zum Beispiel arbeitet die Lobbyfirma Holland & Knight für den American Chemistry Council, der die größten PFAS-Hersteller des Landes vertritt und die meisten Vorschriften aggressiv ablehnt. Gleichzeitig engagiert sich Holland & Knight auch für die American Cancer Society. Dieser eklatante Interessenkonflikt verdeutlicht, welche Anstrengungen einige Lobbyisten unternehmen, um ihre Interessen zu schützen, selbst auf Kosten der öffentlichen Gesundheit und Sicherheit.
Quelle: The Guardian


