Der Fusion der Lokalfernsehriesen stehen nach der Genehmigung kartellrechtliche Klagen bevor

Die Übernahme von Tegna durch Nexstar im Wert von 6,2 Milliarden US-Dollar wurde von den Aufsichtsbehörden der Trump-Ära rasch genehmigt, steht nun aber vor rechtlichen Herausforderungen durch Kartellklagen.
Überraschenderweise steht der 6,2-Milliarden-Dollar-Fusionsvertrag zwischen zwei Lokalfernsehgiganten, Nexstar und Tegna, trotz der schnellen Genehmigung durch die Aufsichtsbehörden der Trump-Regierung nun vor einer harten Herausforderung durch zwei Kartellklagen. Diese hochkarätige Übernahme hatte ursprünglich grünes Licht von der Federal Communications Commission (FCC) und der Kartellabteilung des US-Justizministeriums gegeben, aber es scheint, dass die Gerichte nun eingreifen, um die möglichen wettbewerbswidrigen Auswirkungen dieser Transaktion zu prüfen.
Der Zusammenschluss, der einen der größten Eigentümer lokaler Fernsehsender in den Vereinigten Staaten hervorbringen würde, wurde als strategischer Schritt zur Stärkung der Marktpositionen und des operativen Geschäfts der Unternehmen angepriesen Effizienz. In den von den Generalstaatsanwälten von Kalifornien und Virginia eingereichten Kartellklagen wird jedoch behauptet, dass der Zusammenschluss von Nexstar und Tegna zu einer erheblichen Einschränkung des Wettbewerbs führen und den Verbrauchern möglicherweise durch höhere Preise und weniger Auswahl schaden würde.
Quelle: NPR


