London Bridge Hero Cop wegen beleidigender Nachrichten entlassen

DC Mark Luker, Ersthelfer beim Terroranschlag auf die London Bridge im Jahr 2017, wurde wegen abfälliger WhatsApp-Nachrichten, die sich an Minderheiten richten, von der britischen Verkehrspolizei entlassen.
Ein Beamter der britischen Verkehrspolizei, der mutig als einer der Ersten vor Ort während des verheerenden Terroranschlags auf die London Bridge im Jahr 2017 reagierte, wurde nach einer Disziplinarverhandlung, in der er wegen groben Fehlverhaltens für schuldig befunden wurde, aus seinem Amt entlassen. Die Entlassung von DC Mark Luker ist darauf zurückzuführen, dass er in privaten WhatsApp-Kommunikationen mit Kollegen eine zutiefst beleidigende und abfällige Sprache gegen Roma-, Zigeuner- und Fahrende-Gemeinschaften verwendet hat.
Der Fall verdeutlicht die anhaltenden Herausforderungen innerhalb der britischen Polizeiarbeit in Bezug auf diskriminierendes Verhalten und die Nutzung von Social-Media-Plattformen durch Strafverfolgungspersonal. Lukers Taten kamen durch eine interne Untersuchung ans Licht, bei der die Kommunikation innerhalb einer WhatsApp-Gruppe mit mehreren Polizeibeamten untersucht wurde, was ernsthafte Fragen zur Kultur und den Verhaltensstandards in bestimmten Teilen der Polizei aufwirft.
Der Anschlag auf die London Bridge 2017 ist nach wie vor einer der erschütterndsten Terroranschläge in der jüngeren britischen Geschichte. Er ereignete sich am 3. Juni 2017, als drei Angreifer mit einem Lieferwagen Fußgänger auf der London Bridge fuhren, bevor sie im Borough Market einen Messerangriff starteten. Bei dem koordinierten Angriff kamen acht Menschen ums Leben und 48 Menschen wurden verletzt. Die Angreifer wurden schließlich innerhalb von acht Minuten nach dem ersten Notruf von der Polizei erschossen.
DC Luker gehörte zu den mutigen Ersthelfern, die in diesen kritischen Momenten zum Tatort eilten und den Mut und die Hingabe bewiesen, die von Polizeibeamten angesichts extremer Gefahr erwartet werden. Seine Rolle bei der Reaktion auf diese nationale Tragödie macht sein anschließendes Fehlverhalten sowohl für seine Kollegen als auch für die Gemeinden, denen er diente, umso enttäuschender.
Quelle: The Guardian


