Die Bewerbung des langjährigen Führers für die fünfte Amtszeit löst im Kongo Kontroversen aus

Die Republik Kongo hält Wahlen unter Boykotten ab, da Präsident Denis Sassou Nguesso versucht, seine 42-jährige Herrschaft über das zentralafrikanische Land zu verlängern.
Brazzaville, Republik Kongo – In der Republik Kongo finden an diesem Wochenende Wahlen statt, aber die Abstimmung ist kontrovers, da der langjährige Präsident Denis Sassou Nguesso versucht, seine 42-jährige Herrschaft über das zentralafrikanische Land zu verlängern.
Sassou Nguesso, 82, kandidiert für eine fünfte Amtszeit, ein Schritt, der von großen politischen Parteien boykottiert und von internationalen Beobachtern als Angriff auf die Demokratie kritisiert wurde. Der Präsident kam erstmals 1979 an die Macht und regiert seitdem das Land, mit Ausnahme einer fünfjährigen Periode in den 1990er Jahren.
Die Wahl findet vor dem Hintergrund wirtschaftlicher Not und wachsender sozialer Unruhen in der Republik Kongo statt. Das Land hatte Mühe, sich von einem anhaltenden Ölpreisverfall zu erholen, und viele Bürger sind frustriert über das hohe Maß an Armut, Arbeitslosigkeit und Korruption in der Regierung.
Trotz der Kontroverse bleibt Sassou Nguesso siegessicher und sagt Reportern, dass er der einzige Anführer sei, der dazu in der Lage sei
Quelle: Al Jazeera


