Drohende Debatte: Großbritannien erwägt Lockerung der Planungsregeln für Massentierhaltung nach Industrielobbyismus

Trotz Bedenken hinsichtlich der Auswirkungen auf die Umwelt überarbeitet die britische Regierung die Planungsvorschriften, um den Aufbau intensiver Viehhaltungsbetriebe zu erleichtern. Wichtige Dokumente offenbaren die langfristigen Lobbybemühungen der Industrie.
Die britische Regierung unternimmt Schritte zur Überarbeitung der Planungsvorschriften, um den Bau von Intensivtierhaltungsbetrieben zu erleichtern, trotz wachsender Bedenken hinsichtlich Umweltproblemen wie Wasserverschmutzung, Luftqualität und lokalem Widerstand. Exklusive Dokumente, die der Guardian im Rahmen des Freedom of Information Act erhalten hat, dokumentieren die jahrelange Kampagne der führenden Hühnerproduzenten des Landes, sich für diese Änderungen einzusetzen.
Minister und Beamte diskutierten über vorgeschlagene Änderungen am National Planning Policy Framework (NPPF) als direkte Reaktion auf die Bedenken der Branche. Dies geschieht, weil der britische Intensivviehsektor seit mindestens zwei Jahren aktiv auf lockerere Planungsregeln drängt.


