Von ICE erschossener Mann wird wegen Körperverletzung angeklagt: FBI verhaftet umstrittenen Fall

Umstrittener Fall: Der Kalifornier Carlos Ivan Mendoza Hernandez, der von ICE-Agenten ins Gesicht geschossen wurde, wird nun verhaftet und wegen „Angriffs“ auf einen Bundesbeamten angeklagt.
Carlos Ivan Mendoza Hernandez, ein 36-jähriger Mann aus Kalifornien, der im April von Agenten der US-Einwanderungs- und Zollbehörde (ICE) erschossen wurde, wurde nun vom FBI festgenommen und wegen Körperverletzung eines Bundesbeamten angeklagt.
Der Vorfall ereignete sich am 7. April in Patterson, einer ländlichen Stadt im Central Valley Kaliforniens etwa 80 Meilen südöstlich von San Francisco. Laut seinem Anwalt wurde Mendoza Hernandez Berichten zufolge von mehr als sechs Kugeln getroffen, darunter auch ins Gesicht.
Dem Department of Homeland Security (DHS) wurde falsche und irreführende Aussagen über die Schießerei und die Ereignisse im Vorfeld vorgeworfen. Die Behörden behaupten, Mendoza Hernandez habe die ICE-Agenten angegriffen, aber sein Anwalt bestreitet diese Darstellung.
Quelle: The Guardian


