Der Datenaustausch von Medicaid mit ICE löst in Einwanderergemeinschaften weit verbreitete Angst aus

Die jüngste Entscheidung von Medicaid, personenbezogene Daten an die Einwanderungsbehörden des Bundes weiterzugeben, hat das jahrzehntelange Vertrauen erschüttert und dazu geführt, dass selbst berechtigte Einwanderer Angst davor haben, eine lebenswichtige Gesundheitsversorgung in Anspruch zu nehmen.
Die Entscheidung von Medicaid, personenbezogene Daten an die Einwanderungsbehörden des Bundes im vergangenen Jahr weiterzugeben, hat zu einer dramatischen Wende geführt und jahrzehntelange ausdrückliche Versprechen an Patienten auf den Kopf gestellt, was weit verbreitete Angst und Misstrauen in Einwanderergemeinschaften ausgelöst hat. Dieser 180-Grad-Wechsel hat dazu geführt, dass sogar berechtigte Einwanderer zögern, Zugang zu der lebenswichtigen Krankenversicherung zu erhalten, die sie benötigen, da sie jetzt befürchten, dass ihre persönlichen Daten gegen sie verwendet werden könnten.
Die Auswirkungen dieser politischen Änderung sind weitreichend, da kommunale Gesundheitskliniken – oft in Einwanderervierteln gelegen und auf Medicaid-Finanzierung angewiesen – nun an vorderster Front einer wachsenden Krise stehen. Patienten, die einst diesen Kliniken vertrauten, wenn es um den Schutz ihrer Privatsphäre ging, sind jetzt vorsichtig, die Grundversorgung in Anspruch zu nehmen, was die Gesundheit und das Wohlbefinden gefährdeter Bevölkerungsgruppen gefährdet.
Dr. Acklema Mohammad, die im El Nuevo San Juan Health Center in der Bronx, New York City, arbeitet, hat diesen Wandel aus erster Hand miterlebt.
Quelle: NPR


