Söldner zum Anheuern: Brisante Vorwürfe der amerikanischen Beteiligung an politischen Attentaten im Ausland

Schockierende Klage behauptet, US-Bürger seien angeheuert worden, um gezielte Tötungen im Ausland durchzuführen, was Bedenken hinsichtlich Schattenkriegen und Verantwortlichkeit weckt. Das finstere Netz politischer Auftragsgewalt entwirren.
In einer brisanten Klage wurde einer Gruppe amerikanischer Bürger vorgeworfen, sich an politischen Morden im Ausland beteiligt zu haben. Dies könnte eine beunruhigende Offenbarung über die Schattenwelt privater militärischer Verträge und des Exports von Gewalt über die Grenzen der USA hinaus sein. In der Klage, die bei einem Bundesgericht in Washington, D.C. eingereicht wurde, wird behauptet, dass sich die Angeklagten verschworen hätten, in den vergangenen Jahren eine Reihe gezielter Attentate in Jemen, Somalia und Libyen zu verüben.
Der Klage zufolge wurden die Angeklagten – eine Mischung aus ehemaligen US-Militärangehörigen, Sicherheitsunternehmern und Privatpersonen – von verschiedenen Fraktionen und Regierungen angeheuert, die an den anhaltenden Konflikten in diesen Regionen beteiligt waren, um politische Rivalen und andere „unerwünschte“ Personen zu eliminieren. In der Klage wird behauptet, die Angeklagten hätten im Gegenzug für ihre Dienste beträchtliche Geldsummen erhalten und sich im Wesentlichen in Söldner zum Anheuern auf dem globalen Schauplatz geopolitischer Gewalt verwandelt.
Quelle: The New York Times


