Met Chief warnt vor der abschreckenden Wirkung der Verhaftungskritik

Der Chef der Metropolitan Police verteidigt das Vorgehen der Beamten bei der Festnahme des Terrorverdächtigen Golders Green und kritisiert die Reaktion des Parteivorsitzenden der Grünen in den sozialen Medien.
Die Führung der Metropolitan Police hat nach einem aufsehenerregenden Vorfall im Nordwesten Londons die Spannungen mit politischen Persönlichkeiten eskaliert. Der Chef der Polizei warnte eindringlich vor den Folgen der öffentlichen Kritik im Zusammenhang mit einer Festnahme während eines gewalttätigen Angriffs. Mark Rowley, der Kommissar der Met, ging direkt auf Bedenken ein, die der Vorsitzende der Grünen, Zack Polanski, hinsichtlich der Festnahme eines Verdächtigen geäußert hatte, der beschuldigt wurde, im Golders Green-Gebiet einen Messerangriff verübt zu haben, und beschrieb den Kommentar des Politikers in den sozialen Medien als potenziell schädlich für die Polizeiarbeit und die Moral der Beamten.
Der Vorfall, der diesen anhaltenden Streit auslöste, ereignete sich am Mittwoch, als zwei jüdische Bewohner des wohlhabenden Vororts im Nordwesten Londons Opfer eines plötzlichen Messerangriffs wurden. Die Rettungskräfte reagierten schnell vor Ort und Beamte der Metropolitan Police nahmen erfolgreich einen 45-jährigen männlichen Verdächtigen fest, der vermutlich für den gewalttätigen Übergriff verantwortlich war. Während des Festnahmeverfahrens setzten die Beamten einen Elektroschocker ein, um die Person sicher zu überwältigen, ohne ernsthaften Schaden anzurichten, eine Entscheidung über die Anwendung von Gewalt, die nun zum Mittelpunkt einer umfassenderen Prüfung der Taktik und Verantwortlichkeit der Polizei geworden ist.
Polanskis Entscheidung, Kommentare zu den Festnahmeverfahren zu veröffentlichen, hat den Zorn hochrangiger Polizeiführungen auf sich gezogen, die der Ansicht sind, dass solche politische Kritik das Vertrauen der Öffentlichkeit in die Strafverfolgungsbehörden untergräbt und die Beamten möglicherweise davon abhält, in künftigen Situationen entschiedene Maßnahmen zu ergreifen. Die Kommentare des Grünen-Parteichefs, die über Social-Media-Plattformen verbreitet werden, wo sie Tausende von Followern erreichen könnten, stellen eine Form der öffentlichen Rechenschaftspflicht dar, die nach Ansicht des Met-Chefs zu weit geht, indem sie operative Entscheidungen von unter Druck arbeitenden Frontbeamten hinterfragt.


