Met nimmt bei Kundgebungen in London 43 Personen fest

Die Polizei meldet 43 Festnahmen bei Tommy Robinsons „Unite the Kingdom“-Kundgebung und Pro-Palästina-Marsch in London. Robinsons Veranstaltung zog weniger Teilnehmer an als erwartet.
Die Metropolitan Police hat eine beträchtliche Anzahl von Festnahmen während gleichzeitiger Demonstrationen gemeldet, die am Samstag in ganz London stattfanden und einen weiteren umstrittenen Tag öffentlicher Proteste in der Hauptstadt markierten. Tommy Robinsons Kundgebung „Unite the Kingdom“, von der erwartet worden war, dass sie zahlreiche Menschenmengen durch die Straßen Londons locken würde, erreichte letztendlich nicht die von den Organisatoren erhoffte Beteiligung. Nach Einschätzung der Polizei blieb die Teilnahme am rechtsextremen Protestmarsch deutlich hinter den Erwartungen zurück. Die Beamten schätzten, dass weniger als die Hälfte der Teilnehmer einer vergleichbaren Veranstaltung im Vorjahr zur Unterstützung der Demonstration erschienen seien.
Der Tag erwies sich für die Strafverfolgung als besonders herausfordernd, da zwei getrennte und deutlich unterschiedliche Protestbewegungen gleichzeitig auf den Straßen Londons zusammenkamen. Die Metropolitan Police Force verwaltete sowohl Robinsons Veranstaltung „Unite the Kingdom“ als auch einen pro-palästinensischen Marsch, an dem Teilnehmer teilnahmen, die sich für die Rechte der Palästinenser einsetzten und sich gegen die israelische Politik stellten. In der gesamten Hauptstadt waren in großem Umfang Polizeibeamte im Einsatz, um die Ordnung aufrechtzuerhalten, Konfrontationen zwischen verfeindeten Gruppen zu verhindern und sicherzustellen, dass beide Demonstrationen ohne Eskalation in Gewalt oder ernsthafte öffentliche Unruhen verliefen.
Der Metropolitan Police Service bestätigte, dass es bei den beiden getrennten Ereignissen am selben Tag zu insgesamt 43 Festnahmen kam. Auch wenn die Behörden die konkrete Zahl der Festnahmen bei jedem einzelnen Protest nicht sofort aufschlüsselten, unterstreicht die hohe Zahl der Festnahmen, wie schwierig es ist, große öffentliche Versammlungen mit gegensätzlichen politischen Standpunkten zu organisieren. Die Polizeipräsenz wurde in den zentralen Gebieten Londons deutlich erhöht, wobei die Beamten strategisch positioniert wurden, um potenzielle Zusammenstöße zwischen Anhängern der verschiedenen Bewegungen zu verhindern und Beschränkungen für das Protestverhalten durchzusetzen.
Quelle: The Guardian


