Polizeichef getroffen: Britische Juden in London „nicht sicher“.

Met-Kommissar Mark Rowley warnt vor anhaltenden antisemitischen Angriffen in London, da das Anti-Terror-Team elf Ermittlungen einleitet und 35 Verdächtige festnimmt.
In einer eindringlichen Warnung, die in britischen politischen Kreisen und zivilgesellschaftlichen Organisationen Nachhall fand, erklärte der Kommissar der Metropolitan Police, dass britische Juden derzeit in ihrer Hauptstadt nicht sicher seien. Die ernüchternde Einschätzung erfolgt zu einem Zeitpunkt, an dem die größte britische Polizei mit einem alarmierenden Anstieg antisemitischer Angriffe auf die jüdische Gemeinde in ganz London konfrontiert ist, was dringende Maßnahmen auf höchster Regierungs- und Strafverfolgungsebene erforderlich macht.
Mark Rowley, der als Met-Kommissar fungierte, legte in der Korrespondenz mit Parlamentsabgeordneten den Ernst der Lage offen und enthüllte, dass Beamte zur Terrorismusbekämpfung elf separate Untersuchungen zu den jüngsten Vorfällen eingeleitet haben. Die Zahlen unterstreichen das Ausmaß und die Schwere des Problems: 35 Festnahmen wurden im Zusammenhang mit diesen Ermittlungen vorgenommen, was eine bedeutende Reaktion der Strafverfolgungsbehörden auf das darstellt, was die Polizei als „anhaltende Angriffsperiode“ gegen jüdische Einwohner Londons bezeichnet.
Die Enthüllung erfolgt zu einem Zeitpunkt, an dem die Besorgnis über die Sicherheit der Gemeinschaft und die religiöse Toleranz in der Hauptstadt zunimmt. König Charles hat bereits Golders Green besucht, ein Viertel mit einer bedeutenden jüdischen Bevölkerung im Norden Londons, um die Solidarität und Unterstützung der königlichen Familie in dieser schwierigen Zeit zu demonstrieren. Der königliche Besuch unterstreicht die nationale Bedeutung der Bewältigung der Antisemitismuskrise und der Versicherung gefährdeter Gemeinschaften, dass ihre Sicherheit für staatliche Institutionen weiterhin Priorität hat.


