Die Polizei von Met leitet eine KI-Untersuchung gegen Hunderte von Beamten ein

Die Metropolitan Police setzt das KI-Tool Palantir ein, um gegen Beamte zu ermitteln und Verstöße aufzudecken, von Verstößen bei der Fernarbeit bis hin zu Korruptionsverdacht und schweren Straftaten.
Der Metropolitan Police Service hat eine umfangreiche interne Untersuchung eingeleitet, an der Hunderte von Beamten beteiligt waren, nachdem ein von Palantir Technologies entwickeltes fortschrittliches Tool zur künstlichen Intelligenz eingesetzt wurde. Dieser umstrittene Schritt stellt einen der bisher umfangreichsten Einsatzmöglichkeiten der KI-gesteuerten Überwachung innerhalb der britischen Strafverfolgungsbehörden dar und wirft wichtige Fragen zum Datenschutz, zur Aufsicht und zur Rolle der Technologie bei der Polizeiarbeit auf.
Die Palantir AI-Software wurde im Laufe einer einwöchigen Einsatzzeit systematisch in der gesamten Metropolitan Police eingesetzt. Während dieses Einsatzfensters hat das Tool auf große Mengen an Personaldaten zugegriffen und diese analysiert, die die Truppe routinemäßig in ihren Systemen sammelt und verwaltet. Durch die Durchsicht dieses vorhandenen Datensatzes identifizierte die KI Muster und Unregelmäßigkeiten, die menschliche Ermittler andernfalls möglicherweise übersehen hätten oder deren Aufdeckung wesentlich länger gedauert hätte.
Das Spektrum der vom KI-Ermittlungstool erkannten Verstöße erstreckt sich über ein breites Spektrum von Fehlverhaltenskategorien. Zu den Verstößen am unteren Ende zählen relativ geringfügige Regelverstöße wie Verstöße gegen die Homeoffice-Richtlinien und unbefugte Abwesenheiten. Die Software zeigte jedoch auch weitaus schwerwiegendere Bedenken auf, darunter Korruptionsverdacht unter Beamten, nicht offengelegte Interessenkonflikte und kriminelle Vorwürfe im Zusammenhang mit Gewalt und sexuellen Übergriffen, einschließlich Vergewaltigung.


