Mexiko fordert Antworten: ICE-Todesfälle seiner Bürger lösen Empörung aus

Mexiko drängt die USA zur Rechenschaftspflicht für die alarmierende Zahl mexikanischer Staatsangehöriger, die im ICE-Gewahrsam gestorben sind, was auf beiden Seiten der Grenze zu Menschenrechtsbedenken führt.
Mexiko übt wegen des Todes seiner Bürger in Gewahrsam der Immigration and Customs Enforcement (ICE) starken Druck auf die Regierung der Vereinigten Staaten aus. Das Thema ist zu einem Hauptstreitpunkt zwischen den beiden Nachbarländern geworden, da Mexiko Antworten und Rechenschaftspflicht für die steigende Zahl seiner Staatsangehörigen fordert, die im Gewahrsam der US-Einwanderungsbehörden gestorben sind.
Der jüngste Vorfall ereignete sich letzten Monat, als ein 40-jähriger Mexikaner namens Ramiro Hernandez-Mejia in einem ICE-Haftzentrum in Louisiana starb. Sein Tod markiert den neunten Todesfall eines mexikanischen Staatsangehörigen in ICE-Gewahrsam seit Oktober 2021, eine Statistik, die mexikanische Beamte und Menschenrechtsaktivisten auf beiden Seiten der Grenze empört hat.
Als Reaktion darauf hielt die mexikanische Präsidentin Claudia Sheinbaum am Montag eine Pressekonferenz ab, in der sie eine umfassende Untersuchung der Umstände des Todes von Hernandez-Mejia sowie des umfassenderen Problems des Todes mexikanischer Staatsangehöriger in ICE-Einrichtungen forderte. Sheinbaum betonte, dass Mexiko die US-Regierung weiterhin auf Antworten und Rechenschaftspflicht drängen werde
Quelle: The New York Times


