Mexiko steht vor der Weltmeisterschaft vor Sicherheitsherausforderungen

Gewalttätige Auseinandersetzungen nach der Ermordung eines Chefs eines Drogenkartells haben Bedenken hinsichtlich der Sicherheit der bevorstehenden WM-Spiele in Mexiko geweckt. Die Beamten arbeiten daran, die Sicherheitsprobleme zu beheben.
Mexiko sieht sich im Vorfeld der Weltmeisterschaft 2026 mit erhöhten Sicherheitsbedenken konfrontiert, nachdem kürzlich eine Welle der Gewalt durch die Ermordung eines lokalen Drogenkartellboss ausgelöst wurde. Die Zusammenstöße haben bei Funktionären und Fans gleichermaßen Alarmglocken läuten lassen, und viele fragen sich, ob das Land den für das globale Fußballturnier erwarteten Zustrom internationaler Besucher effektiv bewältigen kann.
Die Unruhen begannen letzte Woche, als die Behörden den Tod von Juan Francisco Patrón Sánchez meldeten, einem hochrangigen Mitglied des mächtigen Jalisco New Generation Cartel. Daraufhin verübte das Kartell eine Reihe von Angriffen im gesamten Westen Mexikos, darunter Blockaden, Fahrzeugbrände und Schießereien mit Sicherheitskräften. Bisher wurden mindestens 19 Menschen getötet, und die Gewalt hat in mehreren Städten zur Schließung von Schulen, Geschäften und Straßen geführt.
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Da die Weltmeisterschaft nur noch wenige Jahre entfernt ist, haben die Sicherheitsprobleme einen Schatten auf die Vorbereitungen des Landes geworfen. Die FIFA, der Weltfußballverband, hat noch keine Pläne für eine Verschiebung der 13 Spiele, die in Mexiko stattfinden sollen, angekündigt, doch die Funktionäre spüren zweifellos den Druck, einen reibungslosen Ablauf der Veranstaltung zu gewährleisten.
Quelle: Deutsche Welle


