
Mexikos Präsident versichert kein Risiko für WM-Besucher, nachdem bei einem Militäreinsatz ein berüchtigter Drogenboss getötet wurde, was im ganzen Land Gewalt auslöste.
In einem Schritt, der die Nation erschüttert hat, hat das mexikanische Militär den berüchtigten Drogenkartellboss „El Mencho“ bei einer Razzia im Morgengrauen getötet, was zu einem tödlichen Feuergefecht und einer Welle von Vergeltungsmaßnahmen seiner bewaffneten Männer im ganzen Land führte. Mexikos Präsidentin Claudia Sheinbaum hat der Öffentlichkeit jedoch versichert, dass für Besucher, die zu den bevorstehenden Spielen der FIFA-Weltmeisterschaft ins Land kommen, kein Risiko bestehe.
Das von „El Mencho“ angeführte Jalisco New Generation Cartel ist seit langem eine der mächtigsten und gefährlichsten kriminellen Organisationen Mexikos, die einen blutigen Revierkampf mit rivalisierenden Kartellen führt und sich mit dem mexikanischen Militär und der Polizei auseinandersetzt. Der Tod ihres Anführers hat eine heftige Gegenreaktion ausgelöst, bei der Kartellmitglieder in verschiedenen Teilen des Landes Straßen blockierten und Sicherheitskräfte angriffen.
Quelle: The Guardian