Michelin brüskiert St. Paul: Bedenken hinsichtlich der Auswirkungen des Reiseführers auf die lokale Gastronomielandschaft

Die Entscheidung von Michelin, St. Paul aus seinem neuen Great Lakes-Führer auszuschließen, lässt Befürchtungen aufkommen, dass kleinere, von Einwanderern geführte Restaurants möglicherweise übersehen werden, da von der Stadt finanzierte Angebote die Restaurantkarte prägen.
Michelin hat kürzlich angekündigt, seinen prestigeträchtigen Restaurantführer auf die Region der Großen Seen in den Vereinigten Staaten, einschließlich Minneapolis, auszuweiten. Eine prominente Stadt fehlte dabei besonders: Saint Paul, die Landeshauptstadt von Minnesota. Obwohl Saint Paul nur 11 Meilen von Minneapolis entfernt ist, löste das Weglassen von Saint Paul aus dem mit Spannung erwarteten Reiseführer bei Gastronomiekritikern und Einheimischen Bedenken aus, dass die Stadt zusammen mit kleineren lokalen Restaurants in Minneapolis und anderswo auf der Strecke bleiben könnte.
Der Michelin Guide ist eine weltweit anerkannte Autorität für gehobene Küche, und seine Aufnahme oder Ausschluss kann erhebliche Auswirkungen auf den Erfolg und den Ruf eines Restaurants haben. Die Entscheidung, Saint Paul außer Acht zu lassen, das über eine lebendige und vielfältige kulinarische Szene verfügt, hat Fragen zu den Prioritäten des Reiseführers und den möglichen Folgen für die lokale Gastronomielandschaft aufgeworfen.


