Modis umstrittener Schwenk zwischen Indien und Israel: Bündnisse im Wandel im Nahen Osten

Erfahren Sie, wie der indische Premierminister Modi engere Beziehungen zu Israel geknüpft und Indiens historische Unterstützung für Palästina aufgegeben hat. Tauchen Sie ein in die geopolitischen Implikationen und Kontroversen rund um diesen strategischen Wandel.
Indien, ein langjähriger Unterstützer der palästinensischen Sache, hat unter der Führung von Premierminister Narendra Modi einen bemerkenswerten Wandel in seiner Außenpolitik vollzogen. Das Land hat in Israel einen neuen Freund gefunden, trotz dessen anhaltender Besatzung und Völkermord am palästinensischen Volk.
Modis Herangehensweise an den Israel-Palästina-Konflikt war eine deutliche Abkehr von Indiens traditioneller Haltung. Indien war in der Vergangenheit ein lautstarker Verfechter des palästinensischen Volkes, unterstützte dessen Recht auf Selbstbestimmung und verurteilte Israels Vorgehen. Unter Modis Regierung wurde diese langjährige Position jedoch allmählich untergraben, sehr zum Entsetzen vieler in der arabischen Welt und der internationalen Gemeinschaft.
Die Erwärmung der Beziehungen zwischen Indien und Israel war ein sorgfältig orchestriertes diplomatisches Manöver von Modi, der versucht hat, die technologischen und militärischen Fähigkeiten Israels zu nutzen, um Indien strategischen Interessen zu dienen. Besonders deutlich wurde dieser Wandel im Verteidigungssektor, wo Indien zu einem der größten Waffenkäufer Israels geworden ist und in den letzten Jahren Geschäfte im Wert von mehreren Milliarden Dollar abgeschlossen wurden.
{{IMAGE_PLACEHOLDER}}Quelle: Al Jazeera

