Wasserkrise in Moldawien löst Alarm aus, nachdem russische Ölkatastrophe vermutet wurde

Moldawien erklärt den Alarmzustand, da die Ölkatastrophe im Fluss Dnjestr die Wasserversorgung gefährdet und Anlass zur Besorgnis über eine mögliche Beteiligung Russlands an der Umweltkatastrophe gibt.
Nach einer großen Ölkatastrophe im Fluss Dnjestr, der an der Grenze zwischen der Ukraine und Moldawien verläuft, war die Regierung Moldawiens gezwungen, für das betroffene Flusseinzugsgebiet einen 15-tägigen Alarmzustand zu verhängen. Die Ölkatastrophe hat die primäre Wasserquelle des Landes verunreinigt, was zu großflächigen Wasserausfällen führte und Anlass zur Besorgnis über die mögliche Entstehung einer Umwelt- und humanitären Krise gab.
Während die genaue Ursache der Ölkatastrophe noch untersucht wird, haben moldauische Beamte vermutet, dass der Vorfall mit einem mutmaßlichen russischen Raketenangriff auf eine Ölanlage in der Ukraine in Zusammenhang stehen könnte. Dies gibt Anlass zur Sorge, dass die Umweltkatastrophe das Ergebnis vorsätzlicher Aktionen russischer Streitkräfte sein könnte und den anhaltenden Konflikt in der Region weiter eskalieren würde.
{{IMAGE_PLACEHOLDER}} alt=Quelle: BBC News
