Das Monopoly-Urteil bringt das Ticketing für Live-Events durcheinander

Eine Bundesjury kam zu dem Schluss, dass Live Nation und Ticketmaster den Wettbewerb unterdrückt haben, aber Experten sagen, dass die Ticketpreise möglicherweise noch nicht sinken, da der Rechtsstreit weitergeht.
In einer bahnbrechenden Entscheidung hat eine Bundesjury erklärt, dass Live Nation und Ticketmaster, die 2010 fusionierten, als Monopolisten in der Live-Event-Ticketing-Branche agieren. Dieses Urteil hat Schockwellen durch die Unterhaltungswelt ausgelöst und die Hoffnung geweckt, dass die Verbraucher endlich eine Erleichterung von den himmelhohen Ticketpreisen erfahren, unter denen die Branche seit Jahren leidet. Jedoch Experten warnen, dass die langfristigen Auswirkungen auf die Ticketpreise noch unklar seien, da der Rechtsstreit noch lange nicht vorbei sei.
Das Urteil der Jury kam zu dem Schluss, dass das fusionierte Unternehmen den Wettbewerb unterdrückt und den Verbrauchern bei Live-Events überhöhte Preise in Rechnung stellt. Dieses Urteil bereitet nun die Bühne für die nächste Phase des Gerichtsverfahrens, in der D.C. und 33 Staaten müssen sich für spezifische Abhilfemaßnahmen und Geldstrafen aussprechen. Aber der Kampf ist damit möglicherweise noch nicht zu Ende, denn Live Nation könnte sich dafür entscheiden, gegen die Entscheidung Berufung einzulegen und möglicherweise alle unmittelbaren Änderungen auszusetzen.
Quelle: NPR


