Musk vergleicht SEC-Twitter-Klage für nur 1,5 Millionen US-Dollar

Elon Musk erzielt einen Vergleich mit Trumps SEC und zahlt im Twitter-Enthüllungsfall 1,5 Millionen US-Dollar statt 150 Millionen US-Dollar. Details zur dramatischen Reduzierung.
Die Trump-Administration hat einem Vergleich zugestimmt, der es Elon Musk ermöglicht, eine bedeutende SEC-Durchsetzungsklage für einen Bruchteil des ursprünglich geforderten Betrags beizulegen. Gemäß der vorgeschlagenen Vereinbarung, die dem Bundesgericht vorgelegt wurde, müsste ein im Namen von Musk gegründeter Trust eine Zivilstrafe von nur 1,5 Millionen US-Dollar zahlen, um Vorwürfe aufzuklären, die sich aus seiner umstrittenen Übernahme von Twitter ergaben. Die dramatische Reduzierung des Vergleichsbetrags – von einer anfänglichen Forderung von mindestens 150 Millionen US-Dollar auf nur 1,5 Millionen US-Dollar – stellt eine wesentliche Änderung des Regulierungsansatzes im Vergleich zur aggressiveren Haltung der vorherigen Regierung gegenüber dem milliardenschweren Unternehmer dar.
Die zugrunde liegende Klage, die in den letzten Tagen der Biden-Regierung im Januar 2025 eingereicht wurde, konzentrierte sich auf Musks Erwerb eines 9-prozentigen Anteils an Twitter im Jahr 2022 und auf sein Versäumnis, diesen erheblichen Anteilsbesitz innerhalb der gesetzlich vorgeschriebenen 10-Tage-Frist ordnungsgemäß offenzulegen. Gemäß den Wertpapiervorschriften muss jeder Anleger, der mehr als 5 Prozent der Anteile an einem börsennotierten Unternehmen anhäuft, eine Offenlegungserklärung bei der Securities and Exchange Commission einreichen. Diese Anforderung soll die Markttransparenz gewährleisten und andere Anleger schützen. Der Beschwerde der SEC zufolge verschaffte Musk durch die absichtliche Verzögerung dieser Offenlegung einen unfairen Marktvorteil, der es ihm ermöglichte, weiterhin zusätzliche Aktien zu künstlich gedrückten Preisen zu kaufen, bevor der Markt Gelegenheit hatte, auf sein Engagement zu reagieren.
Dies wurde in der ursprünglichen Beschwerde der Securities and Exchange Commission behauptet
Quelle: Ars Technica


