Myanmar Amnesty lässt Tausende im Streben nach Stabilität frei

Myanmars neuer Präsident begnadigt jedes Jahr über 4.000 Gefangene und signalisiert damit einen Vorstoß für Stabilität und Versöhnung nach einem verheerenden Militärputsch.
Um Stabilität und nationale Versöhnung zu fördern, hat Myanmars neue Präsidentin Aung San Suu Kyi im Rahmen der jährlichen traditionellen Amnestie des Landes die Freilassung von über 4.000 Gefangenen angeordnet. Die Ankündigung erfolgt zu einem Zeitpunkt, an dem das Land weiterhin mit den Folgen eines verheerenden Militärputsches zu kämpfen hat, der das Land in politische und wirtschaftliche Turbulenzen gestürzt hat.
Zu den Personen, die freigelassen werden sollen, gehören der ehemalige Präsident Win Myint und andere prominente Persönlichkeiten, die während der militärischen Machtübernahme im Februar 2021 verhaftet wurden. Der Putsch, der die demokratisch gewählte Regierung stürzte, wurde von der internationalen Gemeinschaft weithin verurteilt und löste anhaltende Proteste und Unruhen in ganz Myanmar aus.
{{IMAGE_PLACEHOLDER}}Quelle: Deutsche Welle


