Machtverschiebung in Myanmar: Junta-Chef wird inmitten von Unruhen zum Präsidenten gewählt

Myanmars Militärherrscher Min Aung Hlaing ist vom Junta-Chef zum gewählten Präsidenten geworden, doch dieser Schritt dürfte dem krisengeschüttelten Land weder Stabilität noch Demokratie bringen.
Myanmars Militärherrscher Min Aung Hlaing ist offiziell der neue Präsident des Landes geworden und hat seine Militäruniform gegen das höchste zivile Amt eingetauscht. Es ist jedoch unwahrscheinlich, dass dieser Übergang Frieden bringt oder eine nennenswerte Distanz zu dem autoritären System schafft, das durch den Putsch 2021, der die demokratisch gewählte Regierung stürzte, auferlegt wurde.
Hlaing, der den Putsch im Februar 2021 anführte, der die gewählte Regierung von Aung San Suu Kyi stürzte, wurde nun vom vom Militär dominierten Parlament zum Präsidenten gewählt. Dieser Schritt festigt seine Macht und zementiert die Kontrolle des Militärs über das Land, was die Hoffnungen auf eine Rückkehr zur Demokratie zunichte macht.
Quelle: Deutsche Welle


