NASA und SpaceX streiten sich über manuelle Steuerung des Mondlanders

Der allgemeine Bericht des NASA-Inspektors zeigt Meinungsverschiedenheiten zwischen der Raumfahrtbehörde und SpaceX über die Notwendigkeit manueller Kontrollen des menschlichen Landesystems für Artemis-Mondmissionen.
Ein neuer Bericht des Generalinspekteurs der NASA hat Licht auf eine Meinungsverschiedenheit zwischen der Raumfahrtbehörde und SpaceX hinsichtlich der Einbeziehung manueller Steuerungen in das Human Landing System (HLS) geworfen, das für die Mondmissionen des Artemis-Programms entwickelt wird.
Der Bericht untersucht die Verwaltung der HLS-Entwicklungsverträge durch die NASA, die an SpaceX und Blue Origin vergeben wurden. Diese Lander sind von entscheidender Bedeutung für den Plan der NASA, in diesem Jahrzehnt Astronauten auf dem Mond zu landen und eine langfristige Präsenz auf der Mondoberfläche aufzubauen. Allerdings äußerten sich sowohl die NASA als auch die beteiligten Unternehmen relativ zurückhaltend zu ihren Fortschritten, was diesen Bericht zu einer wertvollen Quelle bisher unbekannter Erkenntnisse macht.
Dem Bericht zufolge war der Festpreis-Vertragsansatz für die NASA von Vorteil, da sie versucht, ihre Nutzung der kommerziellen US-Raumfahrtindustrie auszuweiten. Der vom leitenden Beamten des Generalinspektionsamtes Robert Steinau unterzeichnete Bericht hebt auch eine wesentliche Meinungsverschiedenheit zwischen der NASA und SpaceX über die Notwendigkeit manueller Steuerungen des Mondlanders hervor.
Quelle: Ars Technica


