NATO-Chef weist Bedenken wegen Nahostkonflikt zurück

NATO-Generalsekretär Mark Rutte versichert, dass das Bündnis trotz wachsender Spannungen nicht Gefahr laufe, in den anhaltenden Nahostkonflikt verwickelt zu werden.
NATO-Spitzenbeamter, Generalsekretär Mark Rutte, hat die Risiken heruntergespielt, dass das Militärbündnis in den anhaltenden Konflikt im Nahen Osten hineingezogen wird. In einer Erklärung am Donnerstag versuchte Rutte, Bedenken zu zerstreuen, dass die NATO direkt in die regionalen Spannungen verwickelt werden könnte.
Rutte betonte, dass sich die NATO weiterhin auf ihre Kernaufgabe der kollektiven Verteidigung und Abschreckung konzentriere und keine Pläne für eine militärische Intervention im Nahen Osten habe. Er erklärte: „Die NATO strebt keine Konfrontation an und hat nicht die Absicht, in den Konflikt hineingezogen zu werden. Unsere Priorität besteht darin, die Sicherheit und Stabilität unserer Mitgliedsstaaten zu gewährleisten.“
Die Kommentare des NATO-Chefs erfolgen vor dem Hintergrund erhöhter Besorgnis über die Möglichkeit einer Eskalation und Ausbreitung des Konflikts über die unmittelbare Region hinaus. Die jüngsten Angriffe auf Ölanlagen in Saudi-Arabien und der US-Drohnenangriff, bei dem der iranische General Qasem Soleimani getötet wurde, haben die Spannungen und das Risiko von Vergeltungsmaßnahmen erhöht.
Quelle: The New York Times


