NatWest erlitt Kosten für den Iran-Krieg in Höhe von 140 Mio

NatWest meldet Wertminderungsaufwand in Höhe von 283 Millionen Pfund, da der Nahostkonflikt die Gewinne gefährdet. Das britische Wachstum verlangsamt sich, die Inflation steigt und die geopolitischen Risiken für den FTSE-100-Kreditgeber nehmen zu.
NatWest Group, eines der größten Finanzinstitute Großbritanniens, hat gewarnt, dass geopolitische Spannungen aufgrund des anhaltenden Konflikts im Nahen Osten zu erheblichen finanziellen Einbußen in Höhe von 140 Millionen Pfund führen könnten. Die Ankündigung erfolgte, als die im FTSE 100 gelistete Bank Gewinne meldete, die die Markterwartungen übertrafen, die zugrunde liegenden wirtschaftlichen Bedenken jedoch einen Schatten auf die ansonsten positiven Ergebnisse warfen.
Das Engagement in Höhe von 140 Millionen Pfund stellt einen erheblichen Teil der gesamten Wertminderungsaufwendungen der Bank in Höhe von 283 Millionen Pfund dar, die im Berichtszeitraum erfasst wurden. Diese erhebliche Belastung spiegelt das herausfordernde makroökonomische Umfeld wider, mit dem Finanzinstitute konfrontiert sind, während sie mit zunehmender geopolitischer Unsicherheit, volatilen Ölpreisen und allgemeineren wirtschaftlichen Gegenwinden zurechtkommen, die sich auf den Wachstumskurs des Vereinigten Königreichs auswirken.
Beamte von NatWest stellten fest, dass fast die Hälfte der Wertminderungsaufwendungen in Höhe von 283 Millionen Pfund direkt auf eine umfassende Neubewertung der Wirtschaftsprognosen der Bank zurückzuführen sind. Die überarbeiteten Prognosen berücksichtigen nun erhöhte geopolitische Risikofaktoren und die jüngste Schwäche an den Aktienmärkten, was einen vorsichtigeren Ausblick signalisiert als zuvor von Analysten und Investoren erwartet.


