Neukaledonien ist nach tödlichem Angriff uneinig über die Tötung von Haien

Die Behörden führen die Tötung von Haien aus Bedenken hinsichtlich der öffentlichen Sicherheit durch, doch Umweltschützer erheben rechtliche Schritte, um den Betrieb zu stoppen.
Tragische Ereignisse ereigneten sich in Neukaledonien, nachdem bei einem tödlichen Haiangriff ein Einheimischer ums Leben kam. Nach diesem verheerenden Vorfall haben die Behörden schnell gehandelt und ein umstrittenes Hai-Tötungsprogramm eingeführt, um die öffentliche Sicherheit zu schützen. Dieser Schritt löste jedoch heftige Debatten aus und zog den Zorn von Umweltschützern auf sich, die eine dringende rechtliche Klage einreichten, um die Operationen zu stoppen.
Die Keulungsaktion begann am 23. Februar, nur wenige Tage nachdem ein Mann aus Neukaledonien angegriffen und getötet worden war, als er in einem beliebten Erholungsgebiet auf einem Wing-Foil unterwegs war. Erste Ermittlungen deuten darauf hin, dass das Opfer von einem mindestens drei Meter langen Tigerhai angegriffen wurde. Als Reaktion darauf haben die Behörden einige Strände geschlossen und ein Programm zum Fangen und Entfernen von Haien in den Gewässern vor der Hauptstadt Nouméa initiiert.
Die Entscheidung, Haie zu töten, hat die Gemeinschaft zutiefst gespalten, wobei Umweltschützer ihre Empörung und Besorgnis über die möglichen Auswirkungen auf das empfindliche Meeresökosystem zum Ausdruck brachten. Sie argumentieren, dass die Keulungsstrategie ein ineffektiver und kurzsichtiger Ansatz zur Lösung des Problems sei und dass sie die Grundursachen der Hai-Mensch-Interaktionen nicht anpacke.
Quelle: The Guardian


