Neues Werbeverbot für Junk-Food in Großbritannien: Experten warnen vor Lücken und Wirkungslosigkeit

Das neue Werbeverbot für Junk-Food in Großbritannien betrifft möglicherweise nur 1 % der jährlichen Werbeausgaben, sagen Experten, was Bedenken hinsichtlich seiner Auswirkungen auf Fettleibigkeit bei Kindern aufkommen lässt.
Die britische Regierung hat ein mit Spannung erwartetes Werbeverbot für Lebensmittel mit hohem Fett-, Salz- und Zuckergehalt (HFSS) eingeführt, um der wachsenden Krise der Fettleibigkeit bei Kindern entgegenzuwirken. Ein neuer Bericht deutet jedoch darauf hin, dass das Verbot aufgrund erheblicher Schlupflöcher und Branchenlobbys weitgehend wirkungslos sein könnte.
Dem Bericht zufolge wird das Verbot, das am 5. Januar 2026 in Kraft trat, voraussichtlich nur etwa 1 % der 2,4 Milliarden Pfund Sterling betreffen, die jährlich für die Werbung für Lebensmittel und Getränke im Vereinigten Königreich ausgegeben werden. Dies ist weit entfernt von den Behauptungen der Regierung, dass das Verbot jedes Jahr 7,2 Milliarden Kalorien aus der Ernährung britischer Kinder streichen würde.


