Der neu gewählte ungarische Staatschef will die EU-Beziehungen durch eine polnische Partnerschaft verbessern

Ungarns neuer Premierminister Péter Magyar versucht, die EU-Beziehungen zu verbessern, indem er engere Beziehungen zu Polens Donald Tusk knüpft und dabei auf ihre gemeinsamen Erfahrungen mit der demokratischen Erneuerung zurückgreift.
Ungarns neu gewählter Ministerpräsident Péter Magyar möchte eine besondere Partnerschaft mit Polens Donald Tusk eingehen, um die Beziehungen seines Landes zur Europäischen Union wiederherzustellen. Beide Führer, die Mitte-Rechts-proeuropäische politische Fraktionen vertreten, stehen vor der Herausforderung, nach Jahren illiberaler Regierungsführung und Zusammenstößen mit der EU demokratische Institutionen und Rechtsstaatlichkeit wieder aufzubauen.
Seit dem Fall des Kommunismus im Jahr 1989 sind Ungarn und Polen bemerkenswert ähnliche Wege gegangen, und Magyar hofft, diese gemeinsame Erfahrung zu nutzen, um Ungarns Wiedereingliederung in die europäische Gemeinschaft zu leiten. Tusk, der zuvor Präsident des Europäischen Rates war, verfügt über wertvolle Einblicke in den Prozess der Wiederherstellung des Rufs und des Ansehens eines Landes innerhalb der EU nach einer Zeit des demokratischen Rückfalls.
Quelle: The Guardian


