Nordkorea nutzt die Iran-Krise, um die nukleare Abschreckung zu stärken

Kim Jong-un nutzt den anhaltenden Konflikt im Iran, um das Atomprogramm und das Waffenarsenal seines Regimes zu rechtfertigen, was eine wachsende Bedrohung für die regionale Stabilität darstellt.
Während die Aufmerksamkeit der Welt weiterhin auf die eskalierenden Spannungen zwischen den Vereinigten Staaten und dem Iran gerichtet ist, nutzt der nordkoreanische Führer Kim Jong-un die Gelegenheit, die nukleare Abschreckung seines Regimes zu stärken und seine Macht zu festigen. In einer kürzlichen Rede vor dem Parlament des Landes führte Kim die Iran-Krise als Paradebeispiel dafür an, warum Nordkorea sein Atomwaffenprogramm weiter ausbauen müsse, und argumentierte, dass es einen entscheidenden Schutz gegen mögliche Aggressionen der USA und ihrer Verbündeten biete.
Kims Äußerungen kommen zu einer Zeit, in der die Verhandlungen zwischen Nordkorea und den USA über die Denuklearisierung der koreanischen Halbinsel ins Stocken geraten sind und beide Seiten einander Unnachgiebigkeit vorwerfen. Der nordkoreanische Führer hat deutlich gemacht, dass er nicht die Absicht hat, sein Atomwaffenarsenal aufzugeben, das er als Schlüssel für das Überleben seines Regimes und die Fähigkeit des Landes, seine Macht auf der Weltbühne zu demonstrieren, ansieht.
Indem er Parallelen zwischen dem Iran-Konflikt und der Pattsituation seines eigenen Landes mit den USA zieht, versucht Kim Jong-un, Nordkorea als Opfer des amerikanischen Imperialismus darzustellen und im Inland Unterstützung für seine harte Politik zu gewinnen. Er hat wiederholt argumentiert, dass das Schicksal von Ländern wie Libyen und Irak, die ihre Atomprogramme aufgaben, nur um anschließend von den USA angegriffen zu werden, als warnendes Beispiel für sein Regime dient.
Gleichzeitig hat Kim daran gearbeitet, die wirtschaftlichen und diplomatischen Beziehungen seines Landes zu anderen Nationen, insbesondere China und Russland, zu stärken, um ein Gegengewicht zu den USA und ihren Verbündeten zu schaffen. Diese Strategie, bekannt als
Quelle: The New York Times


