Anti-Protest-Gesetz von NSW angefochten: Verfassungskonflikt und Bedenken hinsichtlich des sozialen Zusammenhalts

Anwälte argumentieren, dass die umfassenden Protestbeschränkungen der Minns-Regierung in NSW ihre eigenen Ziele untergraben haben, und dass vor dem Berufungsgericht des Staates eine verfassungsrechtliche Anfechtung anhängig ist.
Anwälte, die drei Protestgruppen vertreten, haben argumentiert, dass ein Gesetz der Minns-Regierung, das Märsche im zentralen Geschäftsviertel von Sydney faktisch verbot, tatsächlich ihr eigenes Ziel, den sozialen Zusammenhalt zu stärken, schlimmer gemacht hat. Die verfassungsrechtliche Anfechtung des Anti-Protest-Gesetzes wurde am Donnerstag vor dem Berufungsgericht von New South Wales verhandelt. Das Gesetz wurde nach dem Terroranschlag in Bondi verabschiedet.
Die Anwälte behaupten, dass der Staat nachweisen muss, dass es rational war, alle Proteste zu verhindern, um den sozialen Zusammenhalt zu erreichen, eine Behauptung, die die Regierung ihrer Meinung nach nicht untermauert hat. Dies stellt einen bedeutenden Rechtsstreit um den Umfang und die Rechtmäßigkeit der umstrittenen Protestbeschränkungen dar, die von der Minns-Regierung eingeführt wurden.
Quelle: The Guardian


