NY geht mit Tech Crackdown gegen 3D-gedruckte „Ghost Guns“ vor

New Yorker Gesetzgeber drängen 3D-Druckerfirmen, den Druck von Waffenkomponenten zu blockieren und CAD-Dateien für Schusswaffen zu entfernen, um unauffindbare „Geisterwaffen“ einzudämmen.
Die Gouverneurin von New York Kathy Hochul und andere Gesetzgeber des Bundesstaates unternehmen Schritte, um gegen die Herstellung unauffindbarer 3D-gedruckter „Geisterwaffen“ vorzugehen. Bei einer kürzlichen Presseveranstaltung gab der Bezirksstaatsanwalt von Manhattan, Alvin Bragg bekannt, dass zwei 3D-Druckunternehmen freiwillig zugestimmt hätten, eine Technologie einzuführen, die das Drucken von Waffenkomponenten mit ihren Druckern verhindern würde. Darüber hinaus hat ein Unternehmen für digitales Design zugestimmt, einige CAD-Dateien für Schusswaffen (die Druckpläne) aus seinen Diensten zu entfernen.
Die Gesetzgeber haben Gesetze vorgeschlagen, die den Verkauf oder Besitz von 3D-gedruckten Waffenteilen oder Geisterwaffen ohne Seriennummern illegal machen würden, die leicht hergestellt werden können und Hintergrundüberprüfungen vermeiden. Dieser Schritt zielt darauf ab, die Verbreitung dieser nicht auffindbaren Schusswaffen einzudämmen, die für Strafverfolgungsbehörden im ganzen Land zu einem wachsenden Problem geworden sind.
Der Aufstieg 3D-gedruckter Geisterwaffen hat die Strafverfolgungsbehörden vor große Herausforderungen gestellt, da diese Schusswaffen aus Teilen ohne Seriennummern zusammengesetzt werden können, was es praktisch unmöglich macht, sie zurückzuverfolgen. Dies hat zu einem Anstieg des Einsatzes dieser nicht auffindbaren Waffen bei Straftaten geführt und den Gesetzgeber zum Handeln veranlasst.
Die freiwilligen Vereinbarungen mit den 3D-Druck- und Digitaldesign-Unternehmen stellen einen wichtigen Schritt zur Lösung dieses Problems dar. Indem diese Unternehmen die Erstellung von Waffenkomponenten blockieren und CAD-Dateien für Schusswaffen entfernen, tragen sie dazu bei, den Zugriff auf diese nicht auffindbaren Schusswaffen einzuschränken.
Der Gesetzesvorschlag in New York geht jedoch noch weiter und zielt darauf ab, den Besitz und Verkauf von 3D-gedruckten Waffenteilen und Geisterwaffen illegal zu machen. Dies würde den Strafverfolgungsbehörden zusätzliche Instrumente an die Hand geben, um die Verbreitung dieser nicht auffindbaren Schusswaffen zu bekämpfen, die im Bundesstaat und im ganzen Land zu einem wachsenden Problem geworden sind.
Das Vorgehen gegen 3D-gedruckte Geisterwaffen in New York ist Teil einer umfassenderen Anstrengung des Gesetzgebers, das Problem der Waffengewalt und illegalen Schusswaffen anzugehen. Da sich die Technologie ständig weiterentwickelt, müssen die politischen Entscheidungsträger bei der Anpassung von Gesetzen und Vorschriften wachsam bleiben, um mit der sich verändernden Landschaft der Schusswaffen- und Waffenherstellung Schritt zu halten.
Die Maßnahmen der New Yorker Gesetzgeber und Strafverfolgungsbehörden dienen als Vorbild für andere Bundesstaaten und Kommunen, die sich mit der Herausforderung der Geisterwaffen auseinandersetzen. Durch die Zusammenarbeit mit Technologieunternehmen und die Verabschiedung strengerer Gesetze unternehmen sie proaktive Schritte, um die Verfügbarkeit dieser nicht auffindbaren Schusswaffen einzuschränken und die öffentliche Sicherheit zu verbessern.
Quelle: The Verge


