New Yorker Synagogen mit Hakenkreuzen zerstört

Mehrere Synagogen und Häuser in Queens wurden über Nacht verunstaltet. Die Polizei sucht nach Verdächtigen in einer Welle antisemitischer Hasskriminalität, die New Yorker Gemeinden heimsucht.
Die Polizei in New York City untersucht aktiv eine besorgniserregende Reihe von antisemitischen Vandalismusvorfällen, die über Nacht am Montag mehrere religiöse Einrichtungen und Privathäuser in ganz Queens zum Ziel hatten. Die koordinierte Art der Angriffe, die Beamte als „erschreckende Signale von Hass und Androhung von Gewalt“ bezeichnen, hat zu einer verstärkten Reaktion der Strafverfolgungsbehörden geführt und Anlass zu ernsthafter Besorgnis über die Zunahme von Hassverbrechen in New York gegeben. Die Behörden suchen derzeit nach mindestens vier Personen, die vermutlich für die Verunstaltungsvorfälle verantwortlich sind, die die örtliche jüdische Gemeinde erschüttert haben.
Die Vandalismus-Attacke traf mehrere Synagogen und Häuser in Queens, wobei Hakenkreuze auf mehreren Grundstücken im gesamten Bezirk deutlich sichtbar angebracht waren. Eines der Hauptziele war die Kongregation Machane Chodosh, eine bedeutende religiöse Einrichtung im Viertel Forest Hills, die seit Jahrzehnten der örtlichen jüdischen Gemeinde dient. Die dreiste Art der Angriffe – die über Nacht stattfinden und mehrere Orte gleichzeitig betreffen – lässt auf eine kalkulierte Anstrengung schließen, die Angst und Einschüchterung in den betroffenen Gemeinden zu maximieren.
Am Dienstagmorgen, nach der Entdeckung des Vandalismus, besuchten führende Vertreter des Stadtrats von New York, darunter Sprecherin Julie Menin, Ratsmitglied Lynn Schulman und Ratsmitglied Phil Wong, die Gemeinde Machane Chodosh, um den Schaden zu begutachten und ihre Solidarität mit der betroffenen Gemeinde zu demonstrieren. Ihre Anwesenheit vor Ort verdeutlichte die Ernsthaftigkeit, mit der Kommunalbeamte diese Vorfälle behandeln, und signalisierte ihr Engagement, gegen antisemitische Hassverbrechen mit angemessener Dringlichkeit und Mitteln vorzugehen.
Quelle: The Guardian


