New Yorker Terroranschlag vereitelt: Jugendliche diskutierten offen über Tötungspläne

Zwei jugendliche Anhänger des Islamischen Staates wegen angeblichen Bombenanschlags auf das Haus des New Yorker Bürgermeisters festgenommen. Sie diskutierten offen über Pläne, Terror auszulösen und Menschen zu töten.
Zwei Teenager, denen vorgeworfen wird, vor dem Haus des New Yorker Bürgermeisters Zohran Mamdani versucht zu haben, Sprengkörper zu zünden, diskutierten offen über Pläne, zu töten und den Terror auszulösen, heißt es in einer kürzlich veröffentlichten Anklageschrift.
Emir Balat und Ibrahim Kayumi, beide mutmaßliche Unterstützer des Islamischen Staates, wurden am 7. März verhaftet, weil sie während eines Anti-Islam-Protests vor Gracie Mansion angeblich zwei improvisierte Sprengsätze gezündet hatten.
Behörden behaupten, Balat, 18, habe ein Gerät angezündet und es in Richtung der Demonstranten geworfen. Die Teenager wurden dabei belauscht, wie sie offen über ihre Pläne diskutierten. Einer von ihnen bemerkte: „Ich möchte den Terror auslösen, Bruder.
Die beunruhigende Anklage enthüllt die mutmaßlichen extremistischen Absichten der beiden jungen Verdächtigen, denen vorgeworfen wird, während des Protests versucht zu haben, Sprengkörper zu zünden und massenhaft Verletzte zu fordern.
Der versuchte Angriff ereignete sich vor der Gracie Mansion, der offiziellen Residenz von New York Bürgermeister der Stadt Zohran Mamdani, der ein ausgesprochener Kritiker der Islamophobie und ein starker Verfechter der muslimischen Gemeinschaft war.
Diese vereitelte Verschwörung unterstreicht die anhaltende Bedrohung durch heimischen Terrorismus und die Notwendigkeit von Wachsamkeit beim Schutz unserer Gemeinden vor extremistischer Gewalt. Die Behörden werden mit Sicherheit einer intensiven Untersuchung darüber ausgesetzt sein, wie es diesen beiden jungen Verdächtigen angeblich gelungen ist, an improvisierte Sprengvorrichtungen zu gelangen und einen derart gefährlichen Angriff zu planen.
Die Ermittlungen in diesem Fall dauern noch an und es bleibt abzuwarten, welche weiteren Details über die mutmaßlichen Motive der Teenager, ihre Verbindungen zum Islamischen Staat und wie sie an die Materialien für den Bau der Sprengvorrichtungen gelangt sind, ans Licht kommen werden.
Dieser Vorfall ist eine deutliche Erinnerung an die Ernsthaftigkeit der Bedrohung durch den inländischen Terrorismus und die Bedeutung der Aufrechterhaltung starker Terrorismusbekämpfungsbemühungen, um solche Angriffe in Zukunft zu verhindern.
Quelle: The Guardian


