Obamas Stratege verrät, warum er Biden drängte, 2016 nicht zu kandidieren

Ein Blick hinter die Kulissen der Ratschläge, die Vizepräsident Biden zum Präsidentschaftswahlkampf 2016 erhalten hat, und wirft ein Licht auf die strategischen Überlegungen, die die politische Landschaft geprägt haben.
Obamas ehemaliger politischer Stratege David Plouffe hat öffentlich den Rat verteidigt, den er 2015 Vizepräsident Joseph R. Biden Jr. gegeben hatte, im folgenden Jahr nicht für das Präsidentenamt zu kandidieren. Plouffe, der als wichtiger Berater von Präsident Barack Obama fungierte, glaubte, dass Bidens Einzug in das Rennen 2016 die Bemühungen der Demokratischen Partei, das Weiße Haus zu behalten, erschwert haben könnte.
In einem offenen Interview erläuterte Plouffe die Gründe für seine Empfehlung und verwies dabei auf die damaligen politischen Realitäten und strategischen Überlegungen. Er argumentierte, dass Bidens verspäteter Einstieg ins Rennen ein harter Kampf gegen die Dynamik und Organisation von Hillary Clintons Wahlkampf gewesen wäre, der sich seit Jahren aktiv um Unterstützung bemüht hatte.
Quelle: The New York Times


