Achtzigjähriger nach ICE-Inhaftierung in Alabama wieder mit Familie vereint

Eine 85-jährige Französin, die im Zuge eines Erbschaftsstreits vom ICE festgenommen wurde, wurde freigelassen und nach Frankreich zurückgebracht, wie der französische Außenminister bestätigte.
Marie-Thérèse Ross-Mahé, eine 85-jährige Französin, wurde nach Angaben des Außenministers des Landes aus der Haft der US-Einwanderungs- und Zollbehörde (ICE) entlassen und nach Frankreich zurückgebracht. Ross-Mahé wurde letztes Jahr in Alabama im Rahmen eines Erbschaftsstreits verhaftet, was internationale Empörung auslöste und Bedenken hinsichtlich der Behandlung älterer Einwanderer aufkommen ließ.
Die Achtzigjährige kam 2021 in die Vereinigten Staaten, nachdem sie wieder Kontakt zu einem ehemaligen US-amerikanischen G.I. aufgenommen und ihn geheiratet hatte, den sie vor Jahrzehnten kennengelernt hatte. Ihr freudiges Wiedersehen war jedoch nur von kurzer Dauer, da sie bald in einen komplexen Rechtsstreit um ein Familienerbe verwickelt war.
Berichten zufolge war die Verhaftung von Ross-Mahé Teil eines größeren Streits um den Nachlass ihres verstorbenen Mannes. Das französische Außenministerium intervenierte und setzte sich unermüdlich für ihre Freilassung und ihre sichere Rückkehr in ihr Heimatland ein.
Quelle: The New York Times


