Einer von drei Personalleitern kämpft gegen den EDI-Widerstand

Die Studie zeigt einen zunehmenden Widerstand gegen Diversitäts- und Inklusionsinitiativen unter HR-Entscheidungsträgern im Vereinigten Königreich, der sich auf die Einstellung gefährdeter Gruppen auswirkt.
Eine exklusive neue Untersuchung hat besorgniserregenden Widerstand gegen Bemühungen um Gleichberechtigung, Vielfalt und Inklusion an britischen Arbeitsplätzen aufgedeckt, mit erheblichen Folgen für Einstellungspraktiken und Beschäftigungsmöglichkeiten. Laut einer bahnbrechenden Studie von Working Chance, einer nationalen Wohltätigkeitsorganisation für Beschäftigung, die sich der Unterstützung marginalisierter Arbeitssuchender widmet, haben mehr als ein Drittel der HR-Entscheidungsträger im Vereinigten Königreich in den letzten zwölf Monaten erheblichen Widerstand gegen EDI-Initiativen erfahren. Dieser alarmierende Trend wirft kritische Fragen über die Zukunft der Integration am Arbeitsplatz und die Einstellungsaussichten für Personen aus benachteiligten Verhältnissen auf, insbesondere für Personen mit strafrechtlichen Vorstrafen, die eine zweite Chance auf dem Arbeitsmarkt suchen.
Für die umfassende YouGov-Umfrage, die speziell von Working Chance in Auftrag gegeben wurde, wurden 565 hochrangige HR-Experten und Entscheidungsträger aus verschiedenen Branchen und Organisationsgrößen im gesamten Vereinigten Königreich befragt. Die Ergebnisse zeichnen ein besorgniserregendes Bild des wachsenden Widerstands gegen Diversitätsprogramme, die darauf abzielten, gerechtere und integrativere Arbeitsumgebungen zu schaffen. Die Untersuchung zeigt, dass der Widerstand gegen diese Initiativen nicht nur stagniert, sondern aktiv zunimmt, was auf eine mögliche Umkehrung der in den letzten Jahren erzielten Fortschritte bei der Förderung wirklich vielfältiger und einladender Arbeitsplätze schließen lässt. Diese Entwicklung hat tiefgreifende Auswirkungen auf die Einstellungspraktiken und die Beschäftigungsaussichten schutzbedürftiger Bevölkerungsgruppen, insbesondere von Personen mit Vorstrafen, die versuchen, ihr Leben durch legitime Beschäftigung wieder aufzubauen.
Working Chance, das sich darauf spezialisiert hat, Menschen mit Überzeugungen bei der Sicherung sinnvoller Beschäftigungsmöglichkeiten zu unterstützen, argumentiert, dass der zunehmende Widerstand gegen Inklusionsprogramme die Einstellungschancen von Personen aus marginalisierten Gemeinschaften direkt gefährdet. Die Wohltätigkeitsorganisation setzt sich seit langem für eine Arbeitsplatzpolitik ein, die den Wert anerkennt, den Menschen zweite Chancen zu geben und die Rückfallquote durch eine stabile Beschäftigung zu reduzieren. Wenn HR-Führungskräfte auf organisatorischen Widerstand gegen Diversity-Initiativen stoßen, werden solche Richtlinien häufig zum Ziel der Abschaffung oder erheblichen Kürzung, was letztendlich denjenigen schadet, die am meisten auf Beschäftigungsunterstützung und -chancen angewiesen sind.
Quelle: The Guardian


